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Prozess

Regeneration von Beizsäure nach dem Sprühröstverfahren

Beim Beizen mit Salzsäure wird der Zunder von der Oberfläche des Beizgutes abgelöst und unter entsprechendem Säureverbrauch in Eisenchlorid umgewandelt, das sich in der Beizsäure auflöst. Die Konzentration an Eisenchlorid nimmt also zu und die an freier Salzsäure proportional ab.

Ist die Beizsäure abgearbeitet wird sie in die Regenerationsanlage geschickt. Hier wird die im Eisenchlorid gebundene Salzsäure in freier Säure rückverwandelt, gleichzeitig wird das Eisen als Eisenoxid ausgeschieden.

Die Vorgänge des Beizens und Regenerierens lassen sich mit einiger Genauigkeit durch folgende Gleichung darstellen:

FeO + 2 HCI
Beizen
Beizen - Regenerieren
Regenerieren
FeCl2 + H2O

Die Gleichung von links nach rechts gelesen entspricht dem Beizprozess, in umgekehrter Richtung stellt sie den Regenerationsprozess summarisch dar.

2 FeCl2 + 2 H2O + ½ O2 + Energie = Fe2O3 + 4 HCI

Dabei wird das in den Röstgasen enthaltene gasförmige HCI und H2O soweit kondensiert, dass eine Salzsäure mit genau definiertem Säuregehalt entsteht. Diese regenerierte Säure wird als Beizmedium eingesetzt.